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Architekt: Schuurmann BNA
Projektmanager: Grabowsky & Poort B.V.
Auftraggeber: Stadion Amsterdam B.V.
Umfassungsfläche: ca. 45.000 m²
Beratungszeitraum: 1990- 1996

desc Mit Abmessungen von 78 x 180 x 240 m ist das Stadion mehr ein Bauwerk als ein übliches Gebäude. Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten: dem Station, den Zubringern und einem Verkehrstunnel. Das Stadion selbst ist größtenteils überdacht mit teilweise öffenbaren Dachflächen. Das Belüftungskonzept für das Stadion basiert auf natürlicher Belüftung. Von den Überdachungsflächen sind ca. 60-70 % aus einem tages- und sonnenlichtdurchlässigen Material ausgeführt. Im Stadion sind ferner eine Rasenfläche (Fußballplatz), Tribünen mit 50.000 Zuschauerplätzen, Umkleiden und weitere Vorbereitungsräume für Fußballspiele, Büroräume, Konferenzsäle, Küchen, Restaurants, Cafés, Bars, Geschäfte usw. untergebracht.

In einer Windkanalstudie wurden die Windsog- und Winddruckverhältnisse auf das leichte Stadiondach untersucht. In Tageslichtsimulationen wurde geprüft, ob eine ausreichende Belichtung der Rasenflächen gegeben ist. In Untersuchungen zur Aufhellung und Blendung wurden die Auswirkungen auf die Nachbarschaft betrachtet. In Strömungssimulationen wurde geprüft, ob das Konzept der natürlichen Belüftung realisierbar ist und die Schadstoffverteilung auf den Tribünenflächen ermittelt.

Schließlich wurden Simulationen zur Temperaturentwicklung im Stadion für verschiedene Betrachtungsfälle und Öffnungszustände des Stadiondaches durchgeführt. Aus der Zusammenführung aller Ergebnis der verschiedenen Studien konnte die Stadionkonstruktion noch in der Planungsphase optimiert werden.
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