Doppelkristall Hamburg, Verschattung

 An der Großen Elbstraße in Hamburg ist die Errichtung eines bis zu 70 m hohen Wohnhochhauses vorgesehen. In Teilbereichen weicht die Planung vom Baufenster des Bebauungsplans ab. Hierzu galt es die Auswirkungen der geplanten baulichen Ausführung auf die Verschattung der umliegenden Gebäude im Vergleich zur planungsrechtlich, nach Bebauungsplan bereits möglichen Bebauung, zu bewerten. Zur Einschätzung der Situation wurde eine Bewertung der Besonnungssituation nach Teil 1 der DIN 5034, „Tageslicht in Innenräumen“, durchgeführt.

Hierin ist für Wohngebäude eine minimale Besonnungsdauer der Fassaden am Stichtag 17. Januar von 1 Stunde in der Fensterebene als Mindestmaß angegeben. Dieses Kriterium sollte für mindestens einen Raum je Wohnung erfüllt sein. Hierzu wurden dreidimensionale Simulationsmodelle erstellt, die zum einen die geplante Bebauung, zum anderen die zulässige Bebauung nach B-Plan darstellen. Maßgebend für die Beurteilung ist der Vergleich zwischen dem heute planungsrechtlich möglichen Maß der baulichen Nutzung und der vorgesehenen Bebauung.

 

Projektzeitraum: Juli - Oktober 2008

Planer: ASTOC GmbH & Co. KG Architects & Planners, Köln

Repräsentanz Hamburg: Kunst + Herbert Architekten

 

 

Auftraggeber: 
B&L Bauträger GmbH
Stadt: 
Hamburg
Arbeiten: 
Verschattungsstudie B-Plan und Planung Vergleich und Bewertung der Verschattungsbilder