KV-Terminal Hohenbudberg - Forensische Klinik

Auf einer Teilfläche im Gewerbegebiet „Hohenbudberg“ in Duisburg-Rheinhausen ist die Errichtung eines KV-Terminals zum Umschlag zwischen Schiene und Straße mit 2 Rangiergleisen und 7 Umschlaggleisen geplant. Im Abstand von ca. 20  m zum geplanten Umschlagmodul und 40 m zur Kranbahn befindet sich eine forensische Klinik mit einer alarmgesicherten Zaunanlage.

In einer erschütterungstechnischen Untersuchung war zu klären, ob durch die auf dem Gelände des geplanten KV Terminals verursachten Erschütterungen möglicherweise der Alarm der Zaunanlage ausgelöst wird und inwiefern im Klinikgebäude die Anhaltswerte der DIN 4150 Teil 2 für Erschütterungseinwirkungen auf Menschen in Gebäuden eingehalten werden.

Zunächst wurde eine Messung der am bestehenden Duisburg Intermodal Terminal bei verschiedenen Verladetätigkeiten verursachten Erschütterungsimmissionen durchgeführt. Ebenfalls wurde eine Erschütterungsmessung auf dem Plangelände vor dem Zaun der forensischen Klink durchgeführt, um die Ausbreitungsbedingungen vor Ort zu bestimmen.

Mit Hilfe von Frequenzanalysen der Messergebnisse konnten die am Zaun und auf dem Gelände der forensischen Klinik zu erwartenden Erschütterungsimmissionen prognostiziert werden. Es ergab sich weder eine zu befürchtende Überschreitung der Alarmschwelle des Zaunes noch der Anhaltswerte der DIN 4150-2.

Leistungszeitraum 2012

Auftraggeber: 
Hafen Duisburg Rheinhausen GmbH
Stadt: 
Duisburg
Arbeiten: 
Erschütterungsmessung von Terminaltätigkeiten, Messung von Ausbreitungsbedingungen, Prognose zu erwartender Erschütterungen